Wenn überhaupt, sind die Verluste der Heizleistung extrem gering und die Hände werden nach wie vor schön gewärmt.
Es gibt eigentlich keine Verluste, die Wärme braucht nur etwas länger, bis sie auch durch das Moosgummi gedrungen ist. Falls ich mich nicht irre (Physik ist schon lange her
Um da nochmal die Physik zu bemühen: Wenn man beispielsweise 20 Watt an elektrischer Leistung hineinsteckt, müssen nach den physikalischen Gesetzmäßigkeiten auch 20 Watt an Wärmeleistung herauskommen. Müssen !
Hat man wärmeisolierende oder wärmeisolierte Griffgummis, sucht sich die Wärme vielleicht einen anderen Weg, zum Beispiel über das Lenkerrohr. Gegebenenfalls wird sich die Temperatur im Inneren des Griffs an den Heizdrähten so weit erhöhen, bis ausreichend Wärme abfließt, im schlimmsten Fall sogar soweit, dass irgendwelche Teile Schaden nehmen, wie auch andere Teile sich überhitzen können, wenn man die von ihnen erzeugte Wärme nicht ausreichend abführt (so wie der Motorradmotor stirbt, wenn der Kühler kaputt ist).
Es ist auch nicht so, dass die Wärme nur etwas länger brauchen würde, bis sie auch durch das Moosgummi gedrungen ist: Vielmehr ist es so, dass es eine Weile dauert, bis sich das Innere der Griffheizung aufgrund der eigenen Wärmekapazität so stark erwärmt hat, bis eine Temperatur erreicht ist, bis soviel Wärme nach außen abfließt, wie innen erzeugt wird.
Hätte man die technischen Daten der Bauteile zur Hand, könnte man einfach berechnen, ob ein Problem droht, weil aber nicht, heißt es ausprobieren - Probieren geht über Studieren !
Entweder es funktioniert einfach, dann ist die Neoprenschicht eben nicht dick genug, um thermische Probleme zu verursachen oder die Griffheizung fällt bald aus, schlimmstenfalls gäbe es auch Schäden innen oder an den Überzügen. Idealerweise weiß der Neoprengriffüberzughersteller, dass es Heizgriffe gibt, und wählt Materialstärke und -eigenschaften so aus, dass es keine Probleme gibt.